Fallstudien

Unsere Fälle

Eine Auswahl bedeutender Erfolge für unsere Mandanten

Heidelberg Engineering

Erfolg vor dem Gericht Mailand für die EssilorLuxottica-Gruppe

Mandant

Heidelberg Engineering
(Gruppe EssilorLuxottica)

Gericht

Tribunale di Milano

Sachgebiet

Distribuzione, concorrenza
e tutela del know-how

Saglietti Bianco gewinnt vor dem Gericht Mailand für Heidelberg Engineering (EssilorLuxottica)
Articololegalcommunity.it
Saglietti Bianco gewinnt vor dem Gericht Mailand für Heidelberg Engineering (EssilorLuxottica)

Die Kanzlei erwirkte für Heidelberg Engineering (EssilorLuxottica-Gruppe) ein vollständig obsiegendes Urteil vor dem Gericht Mailand in einem Handelsstreit über Boykott, unlauteren Wettbewerb, Mitarbeiterabwerbung und Verletzung von Geschäftsgeheimnissen.

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Der Fall

Heidelberg Engineering, ein deutsches Unternehmen und führend bei diagnostischen Lösungen und digitalen Technologien für die Ophthalmologie, kürzlich zu 80 % von der EssilorLuxottica-Gruppe übernommen, wurde von seiner ehemaligen Vertriebspartnerin für die Lombardei nach dem natürlichen Auslaufen des Vertragsverhältnisses verklagt. Vorgeworfen wurden Boykott, unlauterer Wettbewerb, Kundenabwerbung, Mitarbeiterabwerbung und Verletzung von Geschäftsgeheimnissen, unter Bezugnahme auf nationales und europäisches Kartellrecht.

Der Ansatz

Saglietti Bianco vertrat Heidelberg Engineering mit Name Partner Emanuela Bianco und Associate Ludovica Cesaretti und baute eine Verteidigung auf der Grundlage der Vertragsfreiheit des Unternehmens bei der Gestaltung seines Vertriebsnetzes und der korrekten Abgrenzung des Know-how-Schutzes gegenüber dem Recht des Berufsträgers auf, erworbene Kompetenzen zu nutzen.

Das Ergebnis

Das Gericht Mailand wies sämtliche Klageanträge vollständig zurück, schloss eine unzulässige Absprache aus und erkannte die volle Freiheit von Heidelberg Engineering an, bei natürlichem Vertragsende und nach angemessener Vorankündigung auf einen neuen Vertriebspartner zurückzugreifen. Auch die Vorwürfe der Kundenabwerbung, Mitarbeiterabwerbung und Verletzung der Art. 98-99 des italienischen IP-Gesetzbuches wurden abgewiesen.

Die Bedeutung

Das Urteil bekräftigt grundlegende Prinzipien zur Vertragsfreiheit, zum Wettbewerb und zum Schutz von Know-how und erkennt die Legitimität neuer, auf territorialer Exklusivität beruhender Vertriebsmodelle an. Eine bedeutende Entscheidung für internationale Vertriebsverträge und für das Gleichgewicht zwischen Unternehmensschutz und beruflicher Mobilität.

Urmet S.p.A.

Erfolg vor dem italienischen Kassationsgericht in Patentangelegenheiten

Mandant

Urmet S.p.A.
(Gruppe Urmet, Torino)

Gericht

Corte di Cassazione

Sachgebiet

Proprietà intellettuale
e diritto brevettuale

Saglietti Bianco vince di fronte alla Corte di Cassazione per Urmet S.p.A.
Articololefonti.legal
Saglietti Bianco vince di fronte alla Corte di Cassazione per Urmet S.p.A.

Vittoria per lo studio boutique Saglietti Bianco: i dettagli della sentenza della Corte di Cassazione.

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Der Fall

Urmet S.p.A., ein 1937 in Turin gegründetes italienisches Unternehmen und internationaler Marktführer für Videosprechanlagen, Sprechanlagen, Automations-, Einbruch-, Brand- und Videoüberwachungssysteme, führte einen intensiven Rechtsstreit mit dem Ziel, die Nichtigerklärung des gegnerischen Patents oder hilfsweise die Feststellung der Nichtverletzung durch das eigene Videosprechsystem IPerVoice zu erwirken.

Der Ansatz

Saglietti Bianco — eine auf geistiges Eigentum spezialisierte Boutique-Kanzlei — vertrat Urmet mit einem Team bestehend aus Founding Partner Luigi Saglietti, Name Partner Emanuela Bianco und Associate Ludovica Cesaretti und baute eine technische und prozessuale Verteidigung auf, die sich auf die korrekte Beurteilung der Patentierbarkeitsvoraussetzungen und auf die Tragfähigkeit der Schlussfolgerungen des gerichtlich bestellten Sachverständigen stützte.

Das Ergebnis

Das italienische Kassationsgericht wies sämtliche Revisionsgründe der Gegenseite vollständig zurück. Der Oberste Gerichtshof bestätigte seine jüngste Linie, wonach es ausreicht, wenn der Tatrichter in seiner Entscheidung auf die Schlussfolgerungen des Sachverständigen verweist, sofern dieser die Anmerkungen der Parteigutachter bereits berücksichtigt hat, ohne weiter zu den gegenteiligen Vorbringen Stellung nehmen zu müssen.

Die Bedeutung

Die Entscheidung stellt ferner klar, dass die Rüge der fehlerhaften Beurteilung der erfinderischen Tätigkeit eine Tatsachenfrage und keine Rechtsfrage ist und somit in der Revisionsinstanz nicht überprüfbar ist. Ein bedeutender Präzedenzfall in der Patentstreitigkeit und bei der Abgrenzung der Revisionsprüfung in IP-Sachen.

Cuki Cofresco S.r.l. (Melitta-Gruppe)

Erfolg vor den Vereinigten Senaten des italienischen Kassationsgerichts

Mandant

Cuki Cofresco S.r.l.
(Gruppe Melitta)

Gericht

Corte di Cassazione — Sezioni Unite

Sachgebiet

Rinuncia alla domanda
e perpetuatio iurisdictionis

Saglietti Bianco in Cassazione con Cuki
Articololegalcommunity.it
Saglietti Bianco in Cassazione con Cuki

Cuki Cofresco, azienda italiana del gruppo Melitta, ha ottenuto una sentenza di particolare rilievo dalle Sezioni Unite della Corte di Cassazione, assistita dallo studio Saglietti Bianco.

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Der Fall

Beratung von Cuki Cofresco S.r.l. (Melitta-Gruppe) in einem Verfahren, das mit einem Urteil der Vereinigten Senate des italienischen Kassationsgerichts abgeschlossen wurde, welches die Verteidigungsthesen des Mandanten aufgriff und bedeutende Grundsätze zum Klagerückzug und zur perpetuatio iurisdictionis festlegte.

Der Ansatz

Die Verteidigung vor dem Kassationsgericht wurde mit einer juristischen Argumentation geführt, die auf einer antiliteralen Auslegung von Art. 5 der italienischen Zivilprozessordnung und dem Grundsatz der perpetuatio iurisdictionis beruhte.

Das Ergebnis

Das Ergebnis war ein vollständiger Erfolg, bestätigt durch das Urteil der Vereinigten Senate Nr. 3453/2024 vom 7. Februar 2024.

Die Bedeutung

Die Verteidigung wird mit dem Ziel geführt, die negative Feststellung des unlauteren Wettbewerbs gemäß Art. 2598 des italienischen Zivilgesetzbuches zu erwirken, und betrifft unter anderem den Grundsatz der Nichtschutzfähigkeit funktionaler Formen durch andere IP-Titel als das Patent.

Nixu FL IP Protection, a SIM IP subsidiary

UPC-Verfahren vor der Lokalkammer Mailand zu Cloud-Networking-Technologien

Mandant

Nixu FL IP Protection, a SIM IP subsidiary

Gericht

Unified Patent Court — Milan Local Division

Sachgebiet

Contenzioso brevettuale UPC
cloud networking (EP3417570)

Nixu FL brings UPC action against AWS over cloud networking technology
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Nixu FL brings UPC action against AWS over cloud networking technology

Nixu FL IP Protection is being represented by Saglietti Bianco's Emanuela Bianco, and Studio Galli Avvocati's Raimondo Galli.

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Der Fall

Nixu FL IP Protection, eine Tochtergesellschaft von SIM IP, hat vor der Lokalkammer Mailand des Einheitlichen Patentgerichts eine Patentverletzungsklage gegen Amazon Web Services, AWS EMEA, AWS European Sovereign Cloud GmbH und Amazon Data Services Italy eingereicht und stützt sich dabei auf das europäische Patent EP3417570 im Bereich Cloud-Networking. Das Patent gehört zum im April 2025 erworbenen ehemaligen FusionLayer-Portfolio mit über 30 Schutzrechten zu Cloud-nativer Automatisierung, DNS-Sicherheit, softwaredefiniertem IP-Adressmanagement und dynamischer Netzwerkbereitstellung.

Der Ansatz

Die Verteidigungsstrategie stützt sich auf eine technische Analyse des Schutzbereichs des geltend gemachten Patents und dessen Wechselwirkung mit der Architektur der AWS-Dienste, unter besonderer Berücksichtigung der Rechtsbeständigkeit des Titels und der korrekten Abgrenzung der Ansprüche gegenüber dem Stand der Technik.

Das Ergebnis

Vor der Lokalkammer Mailand des UPC anhängiges Verfahren mit Anträgen auf Unterlassung und Schadensersatz mit paneuropäischer Wirkung nach dem UPC-Übereinkommen.

Die Bedeutung

Ein Fall von besonderer Bedeutung für die Konsolidierung der UPC-Zuständigkeit im Bereich Software und Cloud-Infrastruktur, der die Rolle des Gerichts über seinen anfänglichen Schwerpunkt auf Life Sciences und Telekommunikation hinaus erweitert. Ein wichtiger Prüfstein für die paneuropäische Patentdurchsetzung im digitalen Sektor.

Portfolio

Unsere Fallstudien

Design, Bildung, Automotive, Food, Tourismus und Kultur. Dies sind nur einige der Branchen, in denen wir seit 2009 tätig sind. Wir stellen unsere Erfahrung zur Verfügung und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen für die Schutzfähigkeit des jeweiligen Kennzeichens, die strategische Beratung zum Markenschutz, die Markenanmeldung auf italienischer, europäischer und internationaler Ebene sowie die wirtschaftliche Bewertung der im Portfolio des Mandanten enthaltenen Schutzrechte.

Kommentierte Urteile

Emanuelas Kaffeepause

Jede Woche ein kommentiertes Urteil: wenige Minuten, um zu verstehen, was sich in der Praxis des geistigen Eigentums wirklich ändert.

UPC Mailand Lokalkammer – Ericsson v. ASUSTeK Computer

17.06.2026

UPC Mailand Lokalkammer – Ericsson v. ASUSTeK Computer

Entscheidung der Mailänder Lokalkammer des EPG über den Antrag auf einstweilige Maßnahmen im Verfahren Ericsson v. ASUSTeK Computer. Vollständige Analyse im Video.

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UPC Paris Lokalkammer – FRAND und Replikrecht

10.04.2026

UPC Paris Lokalkammer – FRAND und Replikrecht

Entscheidung der Pariser Lokalkammer des EPG: Der Patentinhaber muss bei FRAND-Fragen das letzte Wort haben. Da die Verfahrensordnung hierzu keine ausdrückliche Regel enthält, stützte sich das Gericht auf die Präambel der Verfahrensordnung und berief sich auf das rechtliche Gehör sowie die Verfahrensfairness.

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Berufungsgericht Turin Nr. 570/2026 – KI und Beweismittel vor Gericht

19.03.2026

Berufungsgericht Turin Nr. 570/2026 – KI und Beweismittel vor Gericht

Können KI-generierte Antworten als Beweismittel vor Gericht verwendet werden? Das Berufungsgericht Turin zieht eine wichtige Grenze, was im Patentrechtsstreit als „allgemeines Fachwissen" gilt.

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UPC Paris Lokalkammer – Guardant Health v. Sophia Genetics

23.01.2026

UPC Paris Lokalkammer – Guardant Health v. Sophia Genetics

Ein starker Fall allein genügt nicht. Die Pariser Lokalkammer des EPG wies den Antrag auf einstweilige Maßnahmen zurück, da der Antragsteller weder die Gültigkeit des Patents noch die Verletzung mit hinreichender Sicherheit nachweisen konnte. Die zentrale Erkenntnis: Von Anfang an sind belastbare technische Beweise erforderlich.

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— Leitfäden & Glossar

Leitfäden und Glossar zum geistigen Eigentum

Eine Sammlung praxisnaher Einblicke zu Marken, Patenten, gewerblichem Eigentum und Verwertung von IP: Verfahren, Fristen, Kosten und Schutzstrategien erklärt in der Sprache der Kanzlei.

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